winterfuetterung  

Ist Winterfütterung überhaupt notwendig?

Über das Für und Wider der Winterfütterung ist schon sehr viel geschrieben worden.


Um es kurz zu machen: Wildbiologisch ist die Winterfütterung nicht nötig, um einer Art zu helfen; der Winter ist ein Auswahlverfahren, bei dem der Stärkere überlebt und der Schwächere stirbt. So hart ist die Natur nun mal zu sich selbst.


Die Winterfütterung dagegen bietet uns Menschen aber eine einmalige Chance, wieder einen besseren Kontakt zur Natur und ihren Lebewesen zu erhalten. Die Winterfütterung ist eine wertvolle und wichtige Möglichkeit die Natur mit all ihren Tieren, nicht nur in den Städten, uns Menschen wieder näher zu bringen.

Bei alten und kranken Menschen garantiert die Vogelfütterung sogar einen medizinisch nachgewiesenen, höheren Heilungserfolg. Vor allem unsere Kinder und Jugendlichen können so die Naturkreisläufe mit ihren Kreaturen besser kennen lernen und bewusst erleben.

Für sehr viele war die Winterfütterung einer der ersten Kontakte zur Natur und gleichzeitig mit der Anstoß für ihre spätere intensive Naturschutzarbeit.

 

Unsere Gäste am Futterhaus unterscheiden sich in Körner- und Weichfutterfresser!

 

Körnerfresser

Zu ihnen gehören Kohl-, Blau-, Sumpf-, Tannen- und Haubenmeise, Kleiber, Buch-, Grün- und Bergfink, Dompfaff, Erlen- und eventuell der Birkenzeisig.

Körnerfressern sind mit einem kräftigen Schnabel ausgerüstet und fressen Sonnenblumenkerne, Hanf und andere Sämereien aus Futtermischungen, Meisenknödel usw.

 

Weichfutterfresser

Dazu gehören Rotkehlchen, Goldammer, Heckenbraunelle, Amsel, Zaunkönig, eventuell Buch- und Bergfink etc. Sie suchen sich ihre Nahrung bevorzugt am Boden.

Sie bevorzugen Weichfutter, bestehend aus gequetschten Haferflocken, getrocknete Waldbeeren, Rosinen und Korinthen, kleingeschnittene Obststückchen. Oder das in Zoofachgeschäften erhältliche Mischfutter an.

Ein besonderer Leckerbissen sind in heißem Öl getränkte Haferflocken.

 

Als Futter grundsätzlich ungeeignet sind alle gewürzten und gesalzenen Speisen.
Auch Brot ist nicht zu empfehlen, da es im Magen der Vögel aufquillt.

 

Weitere Hinweise auch bei: 

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/helfen/vogelfuetterung/

http://www.lbv.de/ratgeber/vogelschutz/voegel-fuettern/richtig-fuettern.html

 

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